Eckhart von Glan: AUS SPASS IN ECHT

Gemälde und Zeichnungen

15. Januar - 26. Februar 2026,
Di–Fr 11–19 Uhr
Sa 11–15 Uhr

c/o Scheytt Galerie
Kaiserstraße 23
80801 München

Vernissage am 16. Januar 2026 ab 18:30 Uhr Künstlergespräch mit Eckhart von Glan am 7. Februar 2026 von 12–14 Uhr

Die Galerie Sophie Vandré freut sich, ihre erste Ausstellung in den Räumen der Scheytt Galerie anzukündigen. Unter dem Motto „Aus Spaß in echt“ möchten wir Ihnen zum Jahresauftakt 2026 Ölgemälde und Zeichnungen von Eckhart von Glan vorstellen.

Eckhart von Glan, geboren 1964 in Eutin, lebt und arbeitet in Hamburg. Er studierte Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Lienhard von Monkiewitsch und Alfred Winter Rust sowie an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg bei KP Brehmer, mit Schwerpunkt auf Malerei und Druckgrafik. Seit seinem Abschluss 1989 arbeitet er als Kunst- und Englischlehrer und widmet seine Sommermonate der künstlerischen Praxis in seinem Sommergartenatelier.

In Eckhart von Glans Malerei werden Form und Farbe zum Träger seiner Emotionen und Erlebnisse. Seine Gemälde und Zeichungen verweisen auf eine Auseinandersetzung mit dem europäischen Expressionismus und der Art Informel. Im Hintergrund rumoren Zeichen und Symbole und mit ihnen Bedeutungen: die Hantel, die Krone im Kreis, der Flügel, die Leiter, die Brücke. Diese wurden im Laufe der Zeit angespült und aufgehoben. Es ist wichtig, dass sie da sind, sie spielen aber keine Rolle.

Die vorwiegend großformatigen Leinwände entstehen in seinem Sommeratelier, unter freiem Himmel. Im Winter ruhen die teils unvollendeten Arbeiten dann im Atelierkeller, während der Künstler sich anderen Medien zuwendet. Wenn sie nach Monaten oder manchmal auch Jahren wieder ans Licht geholt werden, beginnt ein neuer Dialog. Eckhart von Glans Umgang mit der Leinwand ist experimentell. Oft werden die Arbeiten gedreht, übermalt, neu komponiert. Frühere Formen verschwinden, andere tauchen auf und machen Zeit als gestalterisches Prinzip sichtbar – Schichten und Pausen sind in der Bildstruktur ablesbar. Obwohl die Gemälde im Freien entstehen, sind sie keine Abbilder der Außenwelt, sondern innere Landschaften – Abbilder seines Denkens und Empfindens.

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit Emely Grüter, Architektin und Studentin der Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, kuratiert.